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Wie das Löten funktioniert

Eine Lötverbindung wird auf vollkommen andere Weise erzeugt als eine Schweißverbindung. Der erste große Unterschied liegt in der Temperatur. Beim Löten schmelzen die Grundmetalle nicht. Löttemperaturen sind also ausnahmslos niedriger als die Schmelzpunkte der Grundmetalle und natürlich stets erheblich niedriger als die Schweißtemperaturen für die gleichen Grundmetalle. Wenn das Löten die Grundmetalle nicht verschmilzt, wie fügt es sie dann zusammen? Es fügt sie zusammen, indem es eine metallurgische Verbindung zwischen dem Lotmetall und der Oberfläche der beiden zusammenzufügenden Metallstücke erzeugt.

Das Prinzip, nach dem das Lotmetall in die Fuge gezogen wird, um diese Verbindung zu erzeugen, ist die Kapillarwirkung. Bei einem Hartlötvorgang wenden Sie Wärme breitflächig auf das Grundmetall an. Das Lot wird dann mit den erhitzten Teilen in Kontakt gebracht. Durch die Hitze in den Grundmetallen wird es sofort geschmolzen und durch Kapillarwirkung vollständig in die Lötfüge gezogen.